Marinieren leicht gemacht

Marinieren lassen sich eigentlich alle Fleischsorten, egal, ob Rind, Schwein oder Poulet. Bei den einen reicht eine Marinade aus Olivenöl mit Knoblauch, einem Spritzer Zitrone und ein paar frischen Kräutern, bei anderen macht erst eine raffinierte Marinade das Ganze zu einem richtigen Essvergnügen.

Grundregeln

Wichtig ist, dass man beim Marinieren ein paar Grundregeln beachtet. Zuerst wird das Fleisch gründlich gewaschen und abgetupft. Dabei ist wichtig, dass kein Salz in die Marinade gemischt wird, da dieses dem Fleisch Feuchtigkeit entzieht und es zäh macht. Wenn Salz nötig ist, sollte man dieses erst kurz vor dem Servieren dazugeben.

Zeit

Die Marinierzeit ist je nach Rezept und Marinade unterschiedlich. Poulet sollte nicht zu lange mariniert werden, wohingegen ein Rindsentrecote durchaus einige Tage im Kühlschrank ziehen darf. Mehr Öl lässt das Fleisch schön saftig werden, wohingegen Marinaden mit viel Säure das Fleisch zart und mürbe machen.

Sauer

Eine saure Marinade auf Basis von Essig, Wein oder Zitronensaft zusammen mit Gewürzen und Kräutern macht das Fleisch besonders zart. Eine saure Marinade verwendet man vor allem bei festem und zähem Fleisch.

Süss

Eine süsse Marinade auf Basis von Honig und Öl eignet sich für helles Fleisch. Besonders beim Marinieren von Poulet ergibt das einen hervorragenden Geschmack, da der Zucker karamellisiert und dies zu wunderbaren Aromen führt.

Ölig

Ölhaltige Marinaden eignen sich vor allem für Grillfleisch wie Steaks. Wichtig ist, dass man gutes Öl verwendet. Dieses kann man mit Kräutern, Knoblauch und Gewürzen aromatisieren und das Fleisch damit bestreichen.