Grillitarier am Werk

Robert Ademi, Leiter Do it + Garden Migros Wil, und seinen Bruder Manol, Fachverkäufer an der Fleischtheke in der Migros Neumarkt, verbindet neben der Familienbande auch die Leidenschaft für das Grillieren. Dabei beweisen sie: Gemeinsam gehts besser.

Altnau am Bodensee: Die Sonne scheint, und obwohl der Früh­ling noch sehr jung ist, locken die warmen Temperatu­ren nach draussen. Wenn Robert und Manol Ademi an solchen Tagen frei haben, ist klar, wo gekocht wird: auf dem Grill. Die Brüder frönen auf der Dachter­rasse von Roberts Haus mit Blick auf den Bodensee ihrer Leidenschaft. «Nein, würzen erst nach dem Grillieren», sagt Manol zu seinem älteren Bruder und gibt ein feines Kalbskotelett der «Aus der Region. Für die Region. »-Linie auf den Rost. Im Umgang mit Fleisch ist er ganz klar der Chef im Haus: Manol arbeitet als Fachverkäufer an der Fleischtheke in der Migros Neumarkt in St. Gallen und ver­fügt über sehr viel Fachwissen. Er hat einige edle Stücke mit­gebracht:

Bio-Weidebeef-Rindsentrecôte und «Aus der Region»-Kalbskoteletts, dazu kommen zwei mit Kräutern gefüllte Dora­den. Das Rind- und Kalbfleisch ist am Knochen gereift. «So la­gert es mindestens drei Wochen, wie früher beim Metzger. Da­durch erhält es den besonders intensiven Geschmack und ist sehr zart», erklärt Manol. Viel Gewürz oder eine im Voraus zu­bereitete Marinade ist deshalb nicht nötig. «Ein bisschen gutes Salz und Pfeffer vor dem Servie­ren reichen», betont Manol.

Ein Rost aus Gusseisen

Robert Ademi ergänzt seinen Bruder ideal: Als Leiter des Do it + Garden Migros in Wil weiss er Bescheid über diverse Grills, ihre Funktionsweise und die Pflege. Selbst vertraut er auf einen Gasgrill der Migros-Eigen­marke Sunset BBQ. «Der Rost aus Gusseisen wird richtig schön heiss, so dass man Fleisch gut anbraten kann. Zudem bestehen die Brenner aus Chromstahl und rosten darum nicht», erklärt er. Auf der Terrasse sei das Gril­lieren mit Gas ideal. «Wer einen grossen Garten hat und sich für das Grillieren gerne Zeit nimmt, dem empfehle ich einen Holz­kohlegrill. Grillieren auf Holz­kohle macht das Fleisch noch schmackhafter», sagt Robert Ademi. Spannend findet er auch die neue Möglichkeit, mit Holz­pellets zu grillieren (rechts). Was an seinem Grill auffällt: Er sieht aus wie neu, obwohl er das nicht ist. Der Fachmann ver­rät seinen Tipp «Den Grill nach dem Essen, wenn er etwas aus­gekühlt ist, mit Grillreiniger ein­sprühen. So kann man ihn am nächsten Tag bequem und rest­los sauber reinigen.»

Fisch im Gitter grillieren

Mittlerweile sind die Rindsentrecôtes und Kalbskoteletts fertig grilliert. Manol Ademi schneidet die edlen Stücke aber nicht sofort auf, sondern lässt sie fünf Minuten ruhen. «In der Hitze zieht sich der ganze Fleischsaft zusammen. Beim Ruhenlassen kann er sich wieder schön im ganzen Fleischstück ausbreiten», erklärt er. Ein paar Minuten später sind auch die Doraden servierbereit. Manol Ademi hat sie zum Grillieren in einen Fischhalter gelegt, so dass die Haut nicht am Rost klebt. «Diese Fischhalter geben wir unseren Kundinnen und Kun­den auf Wunsch gratis mit», sagt er. Die Zitronen-Pfeffer-Marinade gibt den Doraden einen sehr feinen Geschmack. Das Fazit am Tisch der Familie Ademi: Der Grillplausch ist gelungen.

Text und Bilder: Natalie Brägger

Altnau am Bodensee: Die Sonne scheint, und obwohl der Früh­ling noch sehr jung ist, locken die warmen Temperatu­ren nach draussen. Wenn Robert und Manol Ademi an solchen Tagen frei haben, ist klar, wo gekocht wird: auf dem Grill. Die Brüder frönen auf der Dachter­rasse von Roberts Haus mit Blick auf den Bodensee ihrer Leidenschaft. «Nein, würzen erst nach dem Grillieren», sagt Manol zu seinem älteren Bruder und gibt ein feines Kalbskotelett der «Aus der Region. Für die Region. »-Linie auf den Rost. Im Umgang mit Fleisch ist er ganz klar der Chef im Haus: Manol arbeitet als Fachverkäufer an der Fleischtheke in der Migros Neumarkt in St. Gallen und ver­fügt über sehr viel Fachwissen. Er hat einige edle Stücke mit­gebracht:

Bio-Weidebeef-Rindsentrecôte und «Aus der Region»-Kalbskoteletts, dazu kommen zwei mit Kräutern gefüllte Dora­den. Das Rind- und Kalbfleisch ist am Knochen gereift. «So la­gert es mindestens drei Wochen, wie früher beim Metzger. Da­durch erhält es den besonders intensiven Geschmack und ist sehr zart», erklärt Manol. Viel Gewürz oder eine im Voraus zu­bereitete Marinade ist deshalb nicht nötig. «Ein bisschen gutes Salz und Pfeffer vor dem Servie­ren reichen», betont Manol.

Robert Ademi ergänzt seinen Bruder ideal: Als Leiter des Do it + Garden Migros in Wil weiss er Bescheid über diverse Grills, ihre Funktionsweise und die Pflege. Selbst vertraut er auf einen Gasgrill der Migros-Eigen­marke Sunset BBQ. «Der Rost aus Gusseisen wird richtig schön heiss, so dass man Fleisch gut anbraten kann. Zudem bestehen die Brenner aus Chromstahl und rosten darum nicht», erklärt er. Auf der Terrasse sei das Gril­lieren mit Gas ideal. «Wer einen grossen Garten hat und sich für das Grillieren gerne Zeit nimmt, dem empfehle ich einen Holz­kohlegrill. Grillieren auf Holz­kohle macht das Fleisch noch schmackhafter», sagt Robert Ademi. Spannend findet er auch die neue Möglichkeit, mit Holz­pellets zu grillieren (rechts). Was an seinem Grill auffällt: Er sieht aus wie neu, obwohl er das nicht ist. Der Fachmann ver­rät seinen Tipp «Den Grill nach dem Essen, wenn er etwas aus­gekühlt ist, mit Grillreiniger ein­sprühen. So kann man ihn am nächsten Tag bequem und rest­los sauber reinigen.»

Mittlerweile sind die Rindsentrecôtes und Kalbskoteletts fertig grilliert. Manol Ademi schneidet die edlen Stücke aber nicht sofort auf, sondern lässt sie fünf Minuten ruhen. «In der Hitze zieht sich der ganze Fleischsaft zusammen. Beim Ruhenlassen kann er sich wieder schön im ganzen Fleischstück ausbreiten», erklärt er. Ein paar Minuten später sind auch die Doraden servierbereit. Manol Ademi hat sie zum Grillieren in einen Fischhalter gelegt, so dass die Haut nicht am Rost klebt. «Diese Fischhalter geben wir unseren Kundinnen und Kun­den auf Wunsch gratis mit», sagt er. Die Zitronen-Pfeffer-Marinade gibt den Doraden einen sehr feinen Geschmack. Das Fazit am Tisch der Familie Ademi: Der Grillplausch ist gelungen.

Chefmetzger Robert und Manol Ademi

Text und Bilder: Natalie Brägger